In die Eng I

Tourenlänge 154 Km gefahren am 23.04.2005

Am großen Ahornboden

Höhenmeter 1181 m
Maximale Höhe 1125 m ü. NN. (Großer Ahornboden)
Maximale Steigung 8,5 % am Kesselberg
Charakteristik Bergetappe
Kategorie *****
Straßenverkehr überwiegend wenig befahrene Nebenstrecken
Streckenverlauf Schlehdorf - Kochel am See - Kesselberg - Urfeld - Walchensee - Einsiedl - Wallgau - Vorderriß - Hinterriß - Großer Ahornboden - Hinterriß - Vorderriß - Fall - Sylvensteinspeicher - Abzw. Lenggries - Jachenau - Einsiedl - Walchensee - Urfeld - Kesselberg - Kochel am See - Schlehdorf
Links Höhenprofil Bilder (7)

Die Tour eignet sich gut als Einstieg in das Pässejahr oder auch für "Neulinge" unter den Pässefahrern. Sie ist zwar lang, die Anstiege sind jedoch nicht so schwer und wechseln sich mit flacheren Passagen ab.

Ausgangspunkt war der kleine Ort Schlehdorf am Kochelsee. Auf den ersten Kilometern bis Kochel ist der Verlauf der Strecke angenehm eben. Am Ortsausgang beginnt die Auffahrt zum Kesselberg. Ein paar Kehren vermitteln einen Hauch von Pässefeeling. Der gleichmäßige Anstieg ist fünf Kilometer lang und im Schnitt 5 % steil. Maximal werden kurz 8,5 % erreicht.

Die schnelle Abfahrt bringt uns durch vier Kehren hinab zum Walchensee. Über Einsiedl, wo wir das Seeufer wieder verlassen, fahren wir nach Wallgau und biegen hier links ab in Richtung Vorderriß. Am Ortsende von Wallgau bietet sich ein herrlicher Ausblick auf das Wettersteingebirge und das Zugspitzmassiv. Die wenig befahrene Mautstraße verläuft oberhalb der Isar, die wir in Vorderriß auf einer Holzbrücke überqueren.

Hier zweigt die Straße ab ins Rißbachtal und man überquert wenige Kilometer nach Vorderriß die Staatsgrenze nach Österreich. Es geht stetig bergan, jedoch kaum über 6 % hinaus, so daß man getrost die herrliche Landschaft genießen kann. Die Stichstraße endet nach 25 Kilometern "in der Eng" einem beieindruckendem Talkessel zu Füßen der gewaltigen Felswände des Karwendels. Wir sind leider nur bis zum Großen Ahornboden gekommen, da die Straße Ende April noch nicht vollständig schneefrei war. Wer bis zur "Eng" weiterfährt, muß hin und zurück insgesamt acht zusätzliche Kilometer und 90 weitere Höhenmeter kalkulieren.

Auf dem Hinweg geht es zurück nach Vorderriß und weiter zum Sylvensteinspeicher, der auf der Faller Klammbrücke überquert wird. Durch das ruhige Hochtal der Jachenau gelangt man wieder zum Walchensee.

Nun ist nur noch der Kesselberg zu bezwingen, dieses Mal allerdings von der leichteren Südseite her, so daß die Paßhöhe schnell erreicht ist. In rasender Abfahrt geht es hinab nach Kochel und schließlich flach (mit Radweg) zurück zum Ausgangsort Schlehdorf.