Zur Kaiserbuche auf den Haunsberg

(Bajuwaren-Land - Tour-Magazin 8/2003)

Tourenlänge 112 Km gefahren am 24.04.2004

Die Kaiserbuche auf dem Haunsberg

Höhenmeter 1102 m
Maximale Höhe 766 m ü. NN. (Haunsberg)
Maximale Steigung 16 % am Haunsberg
Charakteristik Bergetappe
Kategorie ****
Straßenverkehr überwiegend wenig befahrene Nebenstrecken, sehr viele rennradtaugliche Radwege
Streckenverlauf Waging - Tettenhausen - Petting - Leobendorf - Laufen - Weithwörth - Schlößl - Haunsberg - Oberthum - Mattsee - Perwang - Hinterbuch - Rudersberg - Michaelbeuren - Moosdorf - Hackenbuch - Franking - Haigenmoos - Ernsting - Ostermiethin - Tittmoning - Kay - Weilham - Mauerham - Taching am See - Waging
Links Höhenprofil Bilder (5)

Die Tour führt uns von Waging am See in das Stammland der Urbayern, auch wenn der Großteil der Strecke durch Österreich verläuft. Zwischen Tachinger und Waginger See hindurch fahren wir zunächst nach Tettenhausen und gelangen auf wenig befahrenen Nebenstrecken nach Laufen. Hier überqueren wir auf einer schönen Brücke die Salzach und gleich anschließend auch die Staatsgrenze. Wir durchqueren den Grenzort Oberndorf und fahren nach Weitwörth.

In Weitwörth beginnt der Anstieg zum Haunsberg. Zunächst noch mit mäßiger Steigung klettern wir bis Schlößl, ehe es dort mit bis zu 16 % steil hinauf geht. Im oberen Teil wird es etwas flacher, die letzten Meter liegen jedoch wieder im zweistelligen Prozent-Bereich. Die durchschnittliche Steigung beträgt 6,4 %. Belohnt wird man wird man mit einer herrlichen Aussicht aufs Mattseer Drei-Seen-Land und die Alpen. Am höchsten Punkt steht eine mächtige Buche, die sogenannte Kaiserbuche. Sie wurde vor 220 Jahren zur Erinnerung an einen Besuch des Kaisers Josef II. gepflanzt, der sich im Jahre 1779 einen Überblick auf das neu zu Österreich gekommene Innviertel verschaffen wollte.

Nach der Abfahrt vom Haunsberg gelangen wir nach Obertrum und schließlich zum Mattsee. Große Schwierigkeiten gibt es jetzt nicht mehr, dennoch geht es ständig bergauf und bergab. Die Route verläuft überwiegend auf verkehrsarmen Nebenstrecken. Sollte der Verkehr doch einmal stärker werden, befindet sich neben der Straße meist ein gut ausgebauter Radweg. Bei Tittmoning überqueren wir wieder die Grenze nach Deutschland. Nachdem wir Tittmoning mit seinem schönen barocken Stadtplatz durchfahren haben, folgt noch ein Anstieg, der jedoch flüssig bewältigt werden kann. Nach einigen Kilometern sieht man linkerhand den Waginger See, der das Ende der Tour ankündigt.