Auf den Schneeberg

Tourenlänge 96 Km

Auf dem Schneeberg

Höhenmeter 1625 m
maximale Höhe 1053 m ü. NN. (Schneeberg)
maximale Steigung 14 % (am Schneeberg)
Charakteristik Bergetappe
Kategorie *****
Straßenverkehr Größtenteils wenig befahrene Nebenstrecken; sehr schöner, rennradtauglicher Radweg entlang der B 303 zwischen Bad Berneck und Bischofsgrün
Streckenverlauf Helmbrechts - Wüstenselbitz - Ahornis - Förstenreuth - Stammbach - Streitau - Böseneck - Lützenreuth - Bad Berneck - Bischofsgrün - Schneeberg - Weißenstadt - Buchhaus - Kirchenlamitz - Kleiner Schindelberg - Benk - Albertsreuth - Förmitz - Hallerstein - Völkenreuth - Förbau - Seulbitz - Wölbersbach - Modlitz - Reuthlas - Ahornberg - Helmbrechts
Links Höhenprofil Bilder (7)

Auf den höchsten Gipfel Frankens, nämlich den Schneeberg, führt diese Runde im Fichtelgebirge. Immerhin 1625 Höhenmeter kommen auf den 96 Kilometern zusammen. Eine gute Kondition ist deshalb Grundvoraussetzung.

Ausgangspunkt der Tour ist die Stadt Helmbrechts im Frankenwald. Bereits auf den ersten Kilometern kann man bei guter Sicht kurz vor Wüstenselbitz linkerhand die Kuppen der "Fichtelgebirgsriesen" Schneeberg und Ochsenkopf erkennen. Auf ruhigen Straßen wird über Ahornis und Förstenreuth das Städtchen Stammbach erreicht. An den Flanken des Weißensteins geht es hinab zur B 2, auf die man bei Böseneck wechselt. Auch hier ist man weitgehend alleine. Mit viel Verkehr ist nur zu rechnen, wenn auf der parallel verlaufenden Autobahn A 9 Stau ist und die B 2 als Ausweichroute genutzt wird. In rasender Abfahrt geht es hinunter nach Bad Berneck.

In Bad Berneck beginnt der 18 Kilometer lange Anstieg auf den Schneeberg (3,7 % durchschnittliche Steigung bei einem Höhenunterschied von 670 m). Dieser ist mit seinen 1053 m ü. NN. der höchste Berg Frankens. In Bad Berneck sollte man unbedingt auf den parallel zur äußerst stark befahrenen (insbesondere viel Schwerverkehr in Richtung Tschechien) B 303 verlaufenden Radweg wechseln. Dieser verläuft zunächst rechterhand der Bundesstraße, unterquert diese aber später und befindet sich dann links der Straße. Der Radweg ist durchgehend geteert und absolut rennradtauglich. Von der Bundesstraße ist man durch Bäume abgeschirmt und wild romantisch fließt unterhalb der Weiße Main. Die Steigung pendelt zwischen ein bis vier Prozent, bis hierher gibt es also keine Probleme. Nach zehn Kilometern gelangt man zum ehemaligen Bahnhof von Bischofsgrün.

Nun muß man für ein paar Meter auf die B 303 wechseln, es geht aber gleich rechts hinauf nach Bischofsgrün. Nun wird es auch steiler, bis zu zehn Prozent zeigt der Fahrrad-Computer an.

Im Ort angelangt kann man sich etwas erholen, der Streckenverlauf ist zunächst flach, dann geht es sogar ein paar Meter bergab. Der Gegenanstieg hat dann aber schon wieder bis zu 12 Prozent zu bieten. Bei der LVA-Höhenklinik wird nochmals die B 303 überquert (Vorsicht!). Nach etwa einem Kilometer fährt man dann rechts in den Wald und folgt dem schmalen Teersträßchen. Bei einer Schranke muß man kurz absteigen. Der Anstieg ähnelt hier etwas dem unteren Teil des Bédoin-Anstiegs zum Mont Ventoux in der Provence. Wenig Kurven, steile Rampen von bis zu 14 %. Nur ist dieser Abschnitt viel kürzer. Schließlich ist man oben, auf dem Dach des Frankenlandes. Richtige Aussicht gibt es aber wohl nur von der hölzernen Aussichtsplattform, die Backöfele genannt wird.

Auf dem Hinweg geht es in rasender Abfahrt zurück (Vorsicht bei der Schranke im unteren Teil!). An der Hauptstraße muß man nun rechts abbiegen in Richtung Weißenstadt. Linkerhand wird die Egerquelle passiert.

Von Weißenstadt geht es wellig weiter nach Kirchenlamitz. Es folgt die Auffahrt zum Kleinen Schindelberg, die Steigung erreicht kurz zwölf Prozent. Auch der folgende Streckenverlauf bleibt wellig. Über Hallerstein (hier schöne Blicke zum Förmitzspeicher), Förbau, Seulbitz, Wölbersbach (hier nochmals ein kleiner 10-%-Anstieg) und Ahornberg wird schließlich der Ausgangsort Helmbrechts erreicht.