Gößweinstein - Runde
Für diese Tour ist eine gute Kondition erforderlich. Sportliche Höhepunkte sind die Anstiege zum Feuerstein und nach Wichsenstein. Beide Berge waren auch schon im Profil der Internationalen Bayern-Rundfahrt. Landschaftlich reizvoll ist insbesondere die Fahrt durch das Püttlachtal und im letzten Drittel durch das Trubachtal. Von Wiesenthau geht es über Dietzhof und Leutenbach unterhalb des Walberla bis Kirchehrenbach. In Weilersbach beginnt die erste Steigung zur Retterner Kanzel. Auf der folgenden Abfahrt ist in den Orten Rettern und Kauernhofen in zwei engen Kurven etwas Vorsicht geboten. Über Weigelshofen erreichen wir Drosendorf, wo der Anstieg zum Feuerstein beginnt. Die Straße schlängelt sich in einigen Kehren schön im Wald gelegen nach oben. Wenn ein Verkehrsschild auch 14 % ankündigt, erreicht die maximale Steigung nur in einigen kurzen Abschnitten 11 %. Die durchschnittliche Steigung liegt bei 5,8 %. Oben befindet sich ein schönes Hochplateau. Nach zwei Gegenanstiegen geht es durch einige Kehren in die rasende Abfahrt nach Ebermannstadt hinunter. Von hier fahren wir über Pretzfeld nach Wannbach. Am Ortende beginnt die harte Auffahrt nach Wichsenstein. Bei durchschnittlich 5,2 % betragen die Steigungsspitzen im unteren Teil kurz fast 17 %, ansonsten an längeren Abschnitten 10 bis 11 %. In Wichsenstein befindet sich einer der schönsten Aussichtspunkte der Fränkischen Schweiz. Von jetzt an geht es ein ganzes Stück auf den Hochflächen des Jura entlang. Passiert werden die Ortschaften Bieberbach, Hartenreuth, Morschreuth und Leutzdorf. Kurz nach Leutzdorf rechts abbiegen und hinauf nach Etzdorf. Von hier weiter bis Gößweinstein. Der Ort ist neben Pottenstein das touristische Zentrum der Fränkischen Schweiz. Die eindrucksvolle Basilika und die mittelalterliche Burg wird der sportlich ambitionierte Radler aber bei anderer Gelegenheit besichtigen. Wir verlassen Gößweinstein und fahren steil (18 %) hinab in das herrliche Wiesenttal nach Behringersmühle. Dann rechts auf die B 470. Die Bundesstraße kann hier ohne weiteres befahren werden, da auf dem gesamten Abschnitt bis Pottenstein eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 60 Km/h besteht. Landschaftlich ist dieser Teil der Strecke im Püttlachtal vielleicht der schönste Abschnitt der Tour. Nach wenigen Kilometern wird Tüchersfeld erreicht. Ein schöner Ort in wildromantischer Lage, der von Felsentürmen überragt wird. Weiter nach Pottenstein, das ebenfalls von hohen Felsen umrahmt ist. Hier verlassen wir wieder die Bundesstraße und klettern rechts hinauf in Richtung Gößweinstein. Nach etwa sechs Kilometern weist uns die Beschilderung nach links in Richtung Obertrubach. Leicht ansteigend durchqueren wir die Jura-Dörfer Stadelhofen und Kleingesee, ehe es in die Abfahrt nach Obertrubach geht. Ab jetzt fahren wir fast immer auf leicht abfallender Strecke durch das schöne Trubachtal. Am Straßenrand türmen sich mächtige Felsen auf, linkerhand begleitet uns die Trubach. Imposant ist die Anfahrt auf Egloffstein mit seiner trutzigen Burg. Am Talende erreichen wir wieder Pretzfeld, durchfahren den Ort in Richtung B 470. Da diese sehr stark befahren ist, sollte man unbedingt auf denn gut ausgebauten und rennradtauglichen Radweg wechseln. Auf diesem kann man bis Reuth fahren. Von hier aus geht es zurück nach Wiesenthau. |
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