Kasberg, Feuerstein und Retterner Kanzel
Von Wiesenthau geht es zunächst sehr schön entlang von Obstbaumplantagen durch die typische Landschaft der Fränkischen Schweiz bis Kunreuth. Kunreuth hat ein ansehnliches Ortsbild mit einigen Fachwerkhäusern. Von nun an geht es einige Kilometer bergauf. Zunächst bis Weingarts noch angenehm moderat, dann nach einer kurzen Abfahrt steiler. Am Scheitelpunkt der Hauptstraße links in eine leine Nebenstraße abbiegen und weiter klettern bis Regensberg. Es folgt ein Flachstück, ehe es bei der Ortschaft Rangen wieder bergauf geht. Schließlich erreicht man eine Hochfläche, deren Erscheinungsbild hier von einem Windrad beherrscht wird. An der Abzweigung wechselt man für ein paar Meter nach rechts auf die Hauptstraße in Richtung Gräfenberg, um aber gleich wieder links nach Kasberg abzubiegen. Weiter auf ruhiger, einsamer Straße über Neusles und Hohenschwärz nach Thuisbrunn. Am Ortsende von Thuisbrunn rechts nach Egloffstein. In Egloffstein ist wegen der engen Ortsdurchfahrt auf abschüssiger Straße etwas Vorsicht geboten. Weitgehend eben fahren wir nun durch das landschaftlich sehr schöne Trubachtal bis Pretzfeld. In Pretzfeld rechts abbiegen in Richtung Ebermannstadt und kurz, aber steil mit fast 12 % bergauf. In der von Kirschbäumen gesäumten Abfahrt linkerhand schöne Ausblicke in das Wiesenttal und zur Vexierkapelle Reifenberg. In Ebermannstadt an der Ampel links und kurz darauf rechts bergauf zum Feuerstein. Wie schon an anderer Stelle erwähnt, ist der Feuerstein einer der schönsten Rennrad-Berge der Fränkischen Schweiz. In einigen Kehren schlängelt sich die Straße nach oben. Der 3,7 Kilometer lange Anstieg überwindet 207 Höhenmeter und ist im Schnitt 5,7 % steil. Maximal werden gleich in der ersten Rampe zu Beginn des Anstiegs 13 % erreicht. Oben angelangt geht es vorbei an der Burg Feuerstein, die heute ein Freizeit-Zentrum ist, und weiter auf einem schönen Hochplateau bis zum Flugplatz Feuerstein. Die folgende Abfahrt nach Drügendorf hinunter führt durch einige enge Kurven und erfordert deshalb etwas Vorsicht. Am Ortsende von Drügendorf links abbiegen in Richtung Eggolsheim. Hier wieder links und mit moderater Steigung vier Kilometer bergauf zur Retterner Kanzel. Die Steigung bleibt weitestgehend unter vier Prozent, nun im oberen Bereich gibt es kurze Abschnitt zwischen acht und zehn Prozent. Die folgende Abfahrt bringt uns nach Weilersbach, wo wir auf den asphaltierten und rennradtauglichen Rad entlang der vielbefahrenen B 470 wechseln sollten. Über Reuth geht es zurück zum Ausgangspunkt Wiesenthau. |
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