In das Kleinziegenfelder Tal

Tourenlänge 127 Km

Im Kleinziegenfelder Tal

Höhenmeter 1206 m
maximale Höhe 558 m ü. NN. (kurz nach Ludwag)
maximale Steigung 10 %
Charakteristik Bergetappe
Kategorie *****
Straßenverkehr überwiegend wenig befahrene Nebenstrecken; ab Weilersbach bis Heiligenstadt durchgehend Radweg (zw. Weilersbach und Ebermannstadt entlang der vielbefahrenen B 470); zwischen Hollfeld und Steinfeld auf der B 22, die allerdings dank der parallel verlaufenden Autobahn äußerst ruhig ist
Streckenverlauf Wiesenthau - Dietzhof - Leutenbach - Kirchehrenbach - Weilersbach - Ebermannstadt - Gasseldorf - Unterleinleiter - Heiligenstadt - Aufseß -Neuhaus - Sachsendorf - Hollfeld - Freienfels - Wiesentfels - Treunitz - Steinfeld - Wölkendorf - Kleinziegenfeld - Arnstein - Bojendorf - Märenhüll - Wattendorf - Gräfenhäusling - Roßdorf - Kübelstein - Ludwag - Neudorf - Herzogenreuth - Tiefenpölz - Oberleinleiter - Burggrub - Oberngrub - Tiefenhöchstadt - Frankendorf - Stackendorf - Dreuschendorf - Buttenheim - Unterstürmig - Eggolsheim - Kauernhofen - Rettern - Weilersbach - Reuth - Wiesenthau
Links Höhenprofil

Die Tour in das Kleinziegenfelder bietet alles das, was den Charme der Fränkischen Schweiz ausmacht: Wunderschöne Flußtäler, felsige Anhöhen, Burgen und romantische Fachwerkdörfer. Sie führt durch vier Landkreise, Forchheim, Bamberg, Bayreuth und Lichtenfels. Allerdings ist sie wegen ihres welligen Profils auch ziemlich anstrengend. Insbesondere im zweiten Teil geht es ständig auf und ab. Ein Großteil der Tour wurde im Tour-Magazin Nr. 9/2003 vorgestellt.

Von Wiesenthau aus fahren wir zunächst an den Flanken des Walberla entlang bis Kirchehrenbach und von hier nach Weilersbach. Man sollte nun unbedingt auf dem absolut rennradtauglichen Radweg entlang der B 470 radeln, denn diese ist sehr stark befahren. Nachdem wir Ebermannstadt durchquert haben, fahren wir weiter auf dem Radweg nach Gasseldorf und biegen hier links ab in das Leinleitertal. Auf der alten Eisenbahntrasse verläuft auch hier ein Radweg. Der sportlich ambitionierte Rennradfahrer wird eventuell auf die (wenig befahrene) Straße wechseln, denn auf dem Radweg sind, besonders an schönen Sonntagen, viele Fußgänger und Skater unterwegs.

Nach Heiligenstadt rechts abbiegen und hinauf zur Burg Greifenstein, die wir vom Tal aus bereits sehr schön sehen konnten. Anschließend geht es in rasender Abfahrt nach Aufseß, wo wir nach links in das Aufseßtal abbiegen. Wunderschön verläuft die Straße entlang einiger Felsen. Zwischen Neuhaus und Hollfeld verläuft rechterhand ein Radweg, der allerdings nur teilweise asphaltiert ist, so daß man ihn mit dem Rennrad nicht befahren kann.

In Hollfeld sollte man an der Tankstelle unbedingt die Trinkflasche auffüllen, denn auf dem folgenden Abschnitt, gibt es hierfür keine Gelegenheit mehr. Wir wechseln nun auf die B 22, die wunderschön und angenehm eben entlang der Wiesent verläuft. Auch der Straßenverkehr ist - trotz der Einstufung als Bundesstraße - vernachlässigbar. Über den Dörfern Freienfels und Wiesentfels thronen wie Adlerneste trutzige Burgen. Immer wieder säumen Felsen den Straßenrand.

In Steinfeld geht es scharf rechts weg in Richtung Wölkendorf. Hier wiederum rechts abbiegen und weiter bis Stadelhofen. In Stadelhofen fahren wir links und der schönste Abschnitt der Tour beginnt, das Kleinziegenfelder Tal. In Kleinziegenfeld geht es steil hinab in das Tal. Rechterhand stehen Wachholderbüsche an den felsigen Hängen. Von einem Felsen grüßt eine Radfahrerfigur. Entlang des Weismain fahren wir durch das schöne Tal. An dessen Ausgang geht es steil links hinauf nach Arnstein. Ein herrlicher, kurviger Anstieg, in dessen oberem Abschnitt man noch einmal schöne Tiefblicke in das Tal hat.

Von nun geht es ständig bergauf und bergab über die Höhen des Jura. Über Wattendorf (Achtung: hier in der Ortsmitte scharf links!) und Roßdorf gelangen wir wieder wieder zur B 22, die wir überqueren und in Richtung Kübelstein, Ludwag und Tiefenpölz weiterfahren. Endlich geht es länger bergab, so daß man sich vor dem folgenden Anstieg von Burggrub hinauf nach Oberngrub erholen kann. Der Anstieg ist eingermaßen moderat und verläuft größtenteils im schattigen Wald. Oben angekommen beginnt eine herrliche Abfahrt. Auf dieser wird der schöne Fachwerkort Frankendorf durchfahren. Am Ende der Abfahrt biegen wir rechts ab nach Dreuschendorf und radeln weiter auf flacher Strecke bis Buttenheim. Anschließend geht es über Unterstürmig nach Eggolsheim, ehe der letzte längere, aber nicht sehr steile, Anstieg zur Retterner Kanzel zu bezwingen ist. In rasender Abfahrt fahren wir hinunter nach Weilersbach und auf dem Radweg entlang der B 470 über Reuth zurück zum Ausgangspunkt.