Pottenstein - Runde

Auf das Dach der Fränkischen Schweiz

Tourenlänge 118 Km

Hohenmirsberger Platte

Höhenmeter 1540 m
maximale Höhe 612 m ü. NN. (Hohenmirsberg - Platte - Höchster mit dem Rennrad erreichbarer Punkt der Fränkischen Schweiz)
maximale Steigung 14 % (Anstieg nach Hetzelsdorf)
Charakteristik Bergetappe
Kategorie *****
Straßenverkehr überwiegend wenig befahrene Nebenstrecken; zwischen Behringersmühle und Muggendorf muß man etwa 10 Km auf der verkehrsreichen B 470 fahren, die in diesem Abschnitt aber durch einige Geschwindigkeitsbegrenzungen entschärft ist; asphaltierter und rennradtauglicher Radweg entlang der B 470 zwischen Muggendorf und Streitberg
Streckenverlauf Wiesenthau - Dietzhof - Leutenbach - Hundsboden - Egloffsteinerhüll - Egloffstein - Hammerbühl - Geschwand - Kleingesee - Stadelhofen - Sachsendorf - Siegmannsbrunn - Pottenstein - Haselbrunn - Hohenmirsberg - Platte - Hinterkleebach - Bärnreuth - Hummeltal-Creez - Schobertsreuth - Culm - Mistelgau - Glashütten - Volsbach - Kugelau - Zeubach - Waischenfeld - Doos - Behringersmühle -Muggendorf - Streitberg - Niederfellendorf - Ebermannstadt - Pretzfeld - Hagenbach - Hetzelsdorf - Hundshaupten - Hundsboden - Seidmar - Mittelehrenbach - Dietzhof - Wiesenthau
Links Höhenprofil

Nach kurzer Aufwärmphase geht es bereits nach wenigen Kilometern in Leutenbach in den ersten Anstieg. Vorbei an der Kapelle St. Moritz fährt man etwas mehr als 3 Km mit durchschnittlich 5,5 % Steigung nach oben. Mehrmals wird als Maximalsteigung 10 % erreicht. Nach Durchquerung der kleinen Ortschaften Hundsboden und Egloffsteinerhüll folgt die Abfahrt nach Egloffstein. Vorsicht: Enge Ortsdurchfahrt. Die Häuser wurden unterhalb der trutzigen Burg mitten in den Hang hinein gebaut.

Wir verlassen den Ort in Richtung Gräfenberg und biegen in Hammerbühl nach links ab. Erneut ist ein Anstieg zu bewältigen. Auf längeren Abschnitten, besonders im oberen Teil, werden Steigungsspitzen von 10 bis 11 % erreicht, der Durchschnitt beträgt 6,9 %.

Über die Jura-Dörfer Geschwand, Kleingesee, Stadelhofen, Sachsendorf und Siegmannsbrunn geht es weiter nach Pottenstein. Der Ort ist neben Gößweinstein das touristische Zentrum der Fränkischen Schweiz. Hauptanziehungspunkte sind die Teufelshöhle und die Sommerrodelbahn.

Wir durchfahren den Ort und nehmen den Aufstieg zur Platte (612 m ü. NN.) oberhalb von Hohenmirsberg in Angriff. Höher hinauf geht es in der Fränkischen Schweiz mit dem Rennrad nicht (die höchste Erhebung der Fränkischen Schweiz, der 626 m ü. NN. hohe kleine Kulm bei Pegnitz, kann nur zu Fuß erklettert werden). Von Pottenstein aus ist der Anstieg knapp 8 Km lang und durchschnittlich 3,0 % steil. Besonders im unteren Teil ist die Steigung angenehm moderat und fast nicht merkbar. Nur kurz werden in Hohenmirsberg 9 bis 10 % erreicht.

Der weitere Streckenverlauf ist zunächst wellig, ehe es in rasender Abfahrt durch schöne Kurven in das Hummeltal hinunter geht. In Creez links abbiegen und weiter auf ruhiger Nebenstraße nach Mistelgau. Von Mistelgau fahren wir nach Glashütten, wo der nächste Anstieg wartet. Schön im Wald gelegen geht es in einigen Kurven nach oben. Dann steil hinab nach Volsbach. Hier rechts abbiegen nach Waischenfeld.

In Waischenfeld beginnt einer der landschaftlich schönsten Abschnitte der Fränkischen Schweiz, das wildromantische Wiesenttal. Die Straße führt entlang des Flußes vorbei an spektakulären Felsformationen. Oben am Berg thront die Burg Rabeneck. Besonders erwähnenswert und auf jeden Fall einen kurzen Halt wert, ist die Versturzhöhle Riesenburg. Übrigens hat im Juni 2004 auch das Peloton der Deutschland-Tour diesen Abschnitt befahren, allerdings in entgegengesetzter Richtung.

In Behringersmühle muß man auf die verkehrsreiche B 470 wechseln, die aber in diesem Bereich durch die kurvenreiche Straßenführung und einige Geschwindigkeitsbegrenzungen entschärft ist. Landschaftlich läßt auch dieser Abschnitt des Wiesenttales keine Wünsche offen. Die Wiesent ist hier zu einem El Dorado für die Kanufahrer geworden.

In Muggendorf empfiehlt es sich auf den asphaltierten Radweg, der linkerhand der Bundesstraße verläuft, zu wechseln. Dieser ist zwar an einigen Stellen recht schmal, aber durchaus mit dem Rennrad befahrbar. In Streitberg sollte man links abbiegen, den Bahnübergang überqueren und über Niederfellendorf auf ruhiger Straße nach Ebermannstadt fahren. Von hier nach Pretzfeld und weiter nach Hagenbach. Es folgt ein letzter Anstieg, der es allerdings nochmals in sich hat. In Hetzelsdorf werden kurz 14 % erreicht. Über Hundshaupten, Hundsboden und Seidmar geht es wellig auf einer schönen Hochebene dahin. In rasender Abfahrt fahren wir nach Mittelehrenbach und zurück nach Wiesenthau.