Schnaittach-Runde
Die Tour führt an den Rand der Hersbrucker Schweiz in den Landkreis Nürnberger Land. Zunächst geht es durch die typische Landschaft der Fränkischen Schweiz entlang von Streuobstwiesen bis nach Weingarts. Der erste Anstieg ist zu bewältigen. Weiter über Walkersbrunn nach Ermreuth. Hier wartet die erste sportliche Herausforderung, der Rödlaser Berg. Eine einzige ca. 2,5 Km lange Rampe zieht sich mit Steigungsspitzen von über 13 % den Hang hinauf. Nach einer schönen Abfahrt gelangt man nach Neunkirchen am Brand. Im großen und ganzen flach fährt man nun auf etwas eintöniger Strecke durch den Landkreis Erlangen-Höchstadt. Erst kurz nach Herpersdorf wird das Gelände wieder welliger, Schnaittach wird erreicht. Bereits bei der Anfahrt ist der Rothenberg mit seiner trutzigen Festungsanlage weithin sichtbar. Wir fahren jedoch zunächst über Rollhofen und Kersbach um den Berg herum. Weitaus schöner als noch ein paar Kilometer zuvor präsentiert sich nun die Landschaft. Auf der rechten Seite sieht man die steil aufragenden Felsen des Glatzensteins, der einer der schönsten Aussichtspunkte der Gegend ist. Kurz vor Siegersdorf geht es links ab und hinein in den Anstieg zum Rothenberg. Mit einigen engen Kehren klettern wir durch die Ortschaft Rabenshof nach oben. Die Steigung erreicht in kurzen Abschnitten 11 %. Im oberen Teil bieten sich wiederum schöne Ausblicke über die Hersbrucker Schweiz. Nach einer schönen Abfahrt ist man wieder in Schnaittach. Bis Simmelsdorf sollte man den asphaltierten und rennradtauglichen Radweg benutzen, da auf der breiten Staatsstraße 2241 doch viel und schneller Verkehr vorhanden ist. Es geht von nun an stetig bergauf, zunächst gemächlich, später etwas steiler. Kurz vor Ittling biegen wir rechts ab und der eigentliche Aufstieg zur Schermshöhe beginnt. Die Steigung bleibt jedoch moderat und erreicht nur in kurzen Abschnitten knapp 9 %. Der höchste Punkt der Tour (576 m ü. NN.) ist erreicht. In welligem Gelände werden die Ortschaften Spies, Strahlenfels und Wildenfels durchquert. Etwa 4 Km muß man dann auf der B 2 mit stärkerem Verkehrsaufkommen fahren. Dann nach links abbiegen bis Obertrubach. Ab jetzt fahren wir fast immer auf leicht abfallender Strecke durch das schöne Trubachtal. Am Straßenrand türmen sich mächtige Felsen auf, linkerhand begleitet uns die Trubach. Imposant ist die Anfahrt auf Egloffstein mit seiner trutzigen Burg. Am Talende erreichen wir Pretzfeld, durchfahren den Ort in Richtung B 470. Da diese sehr stark befahren ist, sollte man unbedingt auf denn gut ausgebauten und rennradtauglichen Radweg wechseln. Auf diesem kann man bis Reuth fahren. Von hier aus geht es zurück nach Wiesenthau. |
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