Teuchatz - Runde

Tourenlänge 109 Km

In Teuchatz

Höhenmeter 1641 m
maximale Höhe 559 m ü. NN. (Anhöhe kurz vor Kalteneggolsfeld)
maximale Steigung 18 % am Teuchatzer Berg
Charakteristik Bergetappe
Kategorie *****
Straßenverkehr meist wenig befahrene Nebenstrecken; asphaltierte und rennradtauglichee Radwege entlang der B 470 zwischen Weilersbach und Ebermannstadt, zwischen Weigelshofen und Eggolsheim, zwischen Eggolsheim und Unterstürmig, im Leinleitertal zwischen Heiligenstadt und dem Beginn des Anstiegs nach Volkmannsreuth und zwischen Unterleinleiter und Ebermannstadt
Streckenverlauf Wiesenthau - Dietzhof - Leutenbach - Kirchehrenbach - Weilersbach - Ebermannstadt - Feuerstein - Drosendorf - Weigelshofen - Eggolsheim - Buttenheim - Seigendorf - Friesen - Wernsdorf - Leesten - Zeegendorf - Teuchatz - Burggrub - Oberngrub - Frankendorf - Kalteneggolsfeld - Heiligenstadt - Volkmannsreuth - Unterleinleiter - Gasseldorf - Ebermannstadt - Pretzfeld - Wannbach - Unterzaunsbach - Schweinthal - Egloffstein - Hundsboden - Leutenbach - Wiesenthau
Links Höhenprofil Bilder (6)

Eine mit zahlreichen Anstiegen gespickte, harte Runde, die es auf stattliche 1641 Höhenmeter bringt und deshalb eine gute Kondition voraussetzt.

Los gehts in Wiesenthau, zunächst landschaftlich sehr schön durch das Ehrenbach-Tal unterhalb des Walberla. Weiter über Kirchehrenbach nach Weilersbach. Ab hier sollte man bis Ebermannstadt unbedingt den asphaltierten und absolut rennradtauglichen Radweg entlang der stark befahrenen B 470 nutzen. In Ebermannstadt beginnt der Anstieg zum Feuerstein, diesmal von der Ostseite her. Wie schon an anderer Stelle erwähnt, ist der Feuerstein einer der schönsten Rennrad-Berge der Fränkischen Schweiz. In einigen Kehren schlängelt sich die Straße nach oben. Der 3,7 Kilometer lange Anstieg überwindet 207 Höhenmeter und ist im Schnitt 5,7 % steil. Maximal werden 11 % erreicht. Oben angelangt geht es vorbei an der Burg Feuerstein, die heute ein Freizeit-Zentrum ist, und weiter auf einem schönen Hochplateau bis zum Flugplatz Feuerstein. Die folgende Abfahrt nach Drügendorf hinunter führt durch einige enge Kurven und erfordert deshalb etwas Vorsicht.

Wir fahren weiter auf meist flacher Strecke durch die Orte Weigelshofen, Eggolsheim und Unterstürmig bis Buttenheim. Das Terrain wird nun wieder welliger. Ab Seigendorf folgt der nicht allzu schwere Anstieg nach Friesen. Dann hinab nach Wernsdorf und hier rechts ab bis Leesten. Hier nochmals rechts und weiter stetig leicht bergan nach Zeegendorf.

In Zeegendorf geht es steil bergauf nach Teuchatz. Die Maximalsteigung beträgt satte 18 Prozent. Auf einer Länge von etwa 700 Metern liegt die Steigung beständig zwischen 13 und 14 Prozent. Die durchschnittliche Steigung beträgt auf 2,9 Kilometer Länge 5,9 %.

Oben angelangt geht es links weg nach Teuchatz und hinein in die Abfahrt nach Burgrub mit schönen Blicken auf die Burg Greifenstein über Heiligenstadt. In Burgrub rechts abbiegen und in den nächsten Anstieg hinauf nach Oberngrub. Hier oben hat man einige Windräder angesiedelt. Zwar alternative Energie, aber zu einem schönen Landschaftsbild tragen sie nicht unbedingt bei.

Anschließend links weg und in schöner Abfahrt hinab bis Frankendorf. Frankendorf mit seinen zahlreichen, liebevoll hergerichteten Fachwerkhäusern ist unbedingt einen kurzen Stop wert.

Achtung: In Frankendorf gleich hinter der Kirche links abbiegen und hinein in den nächsten Anstieg.

Auf einem schmalen, aber asphaltierten Forststräßlein geht es kurvenreich hinauf. Zunächst noch im Ort, später im Wald. Auch hier geht es steil nach oben, maximal mit 16 Prozent. Übrigens der einzige mir bekannte Berg der Fränkischen Schweiz mit Wintersperre, denn ein Verkehrsschild verbietet die Durchfahrt in den Wintermonaten.

Achtung: Oben kann die Orientierung etwas schwierig sein. Man nimmt an einer Gabelung den nach links abzweigenden Weg, der anfangs gepflastert ist, und gelangt nach ca. 3,5 Kilometern nach Kalteneggolsfeld.

Von hier - nach einem kleinen Gegenanstieg - in rasanter Abfahrt hinab in das Leinleitertal nach Heiligenstadt. Man fährt nun am besten auf dem schönen Radweg weiter, der durch das Tal führt. Nach zwei Kilometern geht es allerdings rechts weg und bereits wieder bergauf in Richtung Volkmannsreuth. Auch hier geht die Steigung in den zweistelligen Bereich. Von Volkmannsreuth auf schmaler Straße zunächst Richtung Dürrbrunn. An der nächsten Abzweigung links. Keine Angst, die schmale Straße, die durch Feldflur führt bleibt geteert und man gelangt nach Unterleinleiter. (Alternative: Geradeaus weiter und über Dürrbrunn nach Unterleinleiter. Achtung: Am Ortseingang von Dürrbrunn enge Kurven).

Weiter auf dem Radweg über Gasseldorf nach Ebermannstadt. Dann nach Pretzfeld und in das schöne Trubachtal. In Egloffstein rechts weg (der Beschilderung "Kunreuth" folgen) Es gilt nun die letzten Körner für den Anstieg hinauf nach Egloffsteinerhüll zu mobilisieren. Noch einmal drei Kilometer mit maximal zwölf Prozent müssen wir bergauf klettern. Oben angelangt befindet man sich auf einem schönen Hochplateau. Nach einigen weiteren welligen Kilometern folgt die rasende Abfahrt nach Leutenbach. Von hier aus sind es nur noch fünf Kilometer bis zum Ausgangsort Wiesenthau.