In das höchste Dorf Siziliens, nach Floresta

Mit Portella di Zoppo

Tourenlänge 100 Km gefahren am 14.09.2006

In Floresta

Höhenmeter 1569 m
Maximale Höhe 1291 m ü. NN. (kurz nach Floresta)
Maximale Steigung 12 % (bei Ucria)
17 % (Schlußanstieg nach Marotta)
Charakteristik Bergetappe
Kategorie
Straßenverkehr auf der Küstenstraße mittelmäßiges, ansonsten geringes Verkehrsaufkommen; in den Bergen fast schon Einsamkeit
Straßenzustand Erhebliche Belagschäden in der Abfahrt vom Portella di Zoppo; ansonsten einigermaßen okay
Streckenverlauf San Giorgio (Marotta) - Gioiosa Marea - Brolo - Sinagra - Ucria - Floresta - Portella di Zoppo - Polverello - San Piero Patti - Gallo - Patti - Marina di Patti - San Giorgio (Marotta)
Links Höhenprofil Bilder (5)

Nach Floresta, in das höchst gelegene Bergdorf Siziliens führt uns diese sehr schöne Runde. Von San Giorgio (Marotta) fahren bis Sinagra auf der in Tour 1 bereits beschriebenen tollen Küstenstraße und schließlich in das Naso-Tal. Nachdem es bereits seit dem Abzweig in das Naso-Tal immer leicht bergan ging, beginnt der Anstieg nach Floresta nun in Sinagra richtig. Allerdings liegen die Steigungsprozente nur selten im zweistelligen Bereich, so daß man einen flüssigen Rhythmus findet. Immer wieder hat man schöne Ausblicke auf die bewaldeten Hänge der Nebrodi-Ausläufer.

Das schläfrige Bergdorf Ucria wird durchfahren. Einige Kilometer weiter verläßt man den bewaldeten Bereich und erreicht auf einer Art Hochplateau eine schöne Weidelandschaft auf etwa 1200 m Höhe. Wir fahren leicht wellig bis Floresta, das auf einer Höhe von 1275 m liegt und das höchst gelegene Bergdorf Siziliens ist. Nach der Durchfahrt des Ortes hat man rechterhand einen schönen Blick auf den Etna.

Anschließend gelangen wir zur Paßhöhe des Portella di Zoppo (1264 m ü. NN.). Hier nimmt man den Linksabzweig in Richtung San Piero Patti.

Achtung: Auf der gesamten Abfahrt sehr schlechter Belag!

Im oberen Teil der Abfahrt bieten sich rechterhand schöne Ausblicke über die Peloritani-Berge mit der von Tour 3 bekannten Spitze des Rocca di Novara.

Über San Piero Patti, Patti (s. Tour 1) und Marina di Patti wird schließlich wieder der Ausgangspunkt San Giorgio erreicht.