Zum Hochkönig

Mit Roßfeld-Höhenringstraße, Hirschbichl, Filzensattel und Dientner Sattel

Tourenlänge 168 Km gefahren am 28.04.2007

Ramsau

Höhenmeter 3044 m
Maximale Höhe 1560 m ü. NN. (Roßfeld)
Maximale Steigung 23 % (Hirschbichl)
Charakteristik Bergetappe
Kategorie
Straßenverkehr meist wenig befahrene Nebenstrecken; der Anstieg zum Hirschbichl-Paß ist auf deutscher Seite für Kfz. und Motorräder gesperrt; sehr schöner und rennradtauglicher Radweg zwischen Weißbach und Saalfelden
Streckenverlauf Bad Dürrnberg - Hallein - Puch - Marktschellenberg - Unterau - Oberau - Roßfeld-Höhenringstraße (1540 m ü. NN.) - Berchtesgaden - Ramsau - Hirschbichl (1183 m ü. NN.) - Weißbach - Saalfelden - Maria Alm - Filzensattel (1290 m ü. NN.) - Dienten - Dientner Sattel (1370 m ü. NN.) - Mühlbach am Hochkönig - Bischofshofen - Werfen - Tenneck - Paß Lueg - Golling - Kuchl - Hallein - Bad Dürrnberg
Links Höhenprofil Bilder (8)

Tolle Landschaftseindrücke vermittelt diese Rennradtour durch das Berchtesgadener und das Salzburger Land. Aber Achtung: Eine gute Form ist unerläßlich, denn die Tour ist wegen ihrer Länge und der steilen Anstiege sportlich anspruchsvoll.

Los gehts in Bad Dürrnberg im Salzburger Land mit einer schnellen Abfahrt hinunter nach Hallein. Die Bundesstraße 159 gibt uns Gelegenheit die Muskeln auf ebener Strecke warm zu fahren. Kurz nach Puch folgen wir der Beschilderung in Richtung Deutschland. Wenig später wird die Landesgrenze überquert. Unsere Route verläuft auf der Bundesstraße 305 auch weiterhin flach in Richtung Berchtesgaden.

In Unterau biegen wir links ab auf die Roßfeld-Höhenringstraße. Es handelt sich hierbei um Deutschlands höchste öffentliche Straße, allerdings nicht um einen Paß. Bereits zu Beginn der Auffahrt geht es richtig zur Sache, denn die Steigung erreicht die 14-%-Marke und sinkt bis Oberau auch nicht unter 10 %. Erst im Ort wird es etwas flacher, bevor die Trasse im weiteren Verlauf des Anstiegs schnell wieder überwiegend im zweistelligen Prozentbereich liegt. Die Durchschnittssteigung beträgt bei einer Länge von 11,5 Kilometern und einem Höhenunterschied von 1023 Metern 8,9 % (!). Belohnt wird man allerdings durch die phantastische Landschaftsszenerie, besonders imposant sind die mächtigen Felswände des Hohen Göll. Auch die Abfahrt hinab nach Berchtesgaden hat es in sich, denn im unteren Bereich liegt das Gefälle auf einem längeren Abschnitt bei 24 % (!).

In Berchtesgaden erreichen wir wieder die B 305, die erst bei Ramsau wieder verlassen wird. Der Foto-Stop in Ramsau ist obligatorisch, denn das obige Bild wird sich niemand entgehen lassen.

Bei Hintersee beginnt der "Nationalpark Berchtesgaden". Die Straße ist nun für Autos und Motorräder tabu. Erkaufen müssen wir uns die Ruhe und die herrliche Landschaft allerdings mit einer saftigen Steigung, die bald 23 % erreicht (Absteigen erlaubt!). Kurz vor der Hirschbichl-Paß-Höhe wird wieder österreichisches Staatsgebiet erreicht. In der folgenden Abfahrt liegt das Gefälle ebenfalls bei 23 %, Ein Schild warnt sogar vor 30 %.

Ab Weißbach kann man bis Saalfelden einen sehr schönen und absolut rennradtauglichen Radweg nutzen. Das flache Terrain gestattet etwas Erholung. Man radelt unterhalb der imposanten Felswände des Steinernen Meeres. Ein landschaftlicher Leckerbissen!

Es folgen die Zwillingspässe Filzensattel und Dientner Sattel, nun vor der nicht minder beeindruckenden Szenerie des Hochkönig-Massivs. Zwar wird es - insbesondere im Anstieg zum Filzensattel nochmals etwas steiler (bis zu 13 %) - allerdings sind beide Pässe nicht allzu lang. Lohn der Mühe: Eine tolle Abfahrt durch einige weite Kurven nach Bischofshofen. Auf den folgenden Kilometern radeln wir meist flach vor der schönen Kulisse des Tennengebirges nach Norden in Richtung Salzburg. Durch die Salzachklamm und über den kleinen Paß Lueg ist schnell Hallein wieder erreicht, wo der Schlußanstieg zurück zum Ausgangspunkt Bad Dürrnberg beginnt.