Zum Kaunertaler Gletscher

Tourenlänge 90 Km gefahren am 14.07.2007

Blick zum Gepatschferner

Höhenmeter 2683 m
Maximale Höhe 2750 m ü. NN. (Parkplatz Weißseeferner)
Maximale Steigung 15 % (Kaunertaler Gletscherstraße kurz vor der Staumauer des Gepatsch-Stausees)
Charakteristik Bergetappe
Kategorie
Straßenverkehr Höheres Verkehrsaufkommen vom Startort Oetz bis zum Pitztal-Eingang auf den Bundesstraße B 186 und B 171; ansonsten sehr geringe Verkehrsdichte; sehr angenehm ist, daß auf den Gletscherstraßen im Gegensatz zu vielen anderen Pässen nur wenige Motorrad-Fahrer unterwegs sind
Streckenverlauf Oetz - Arzl - Wenns - Pller - Pillerhöhe (1559 m ü. NN.) - Kauns - Feichten - Gepatsch-Stausee - Weißseeferner (2750 m ü. NN.)
Anmerkung: Geplant war die Rückkehr auf dem Hinweg über die Pillerhöhe nach Oetz; wegen eines vor Ort nicht behebbaren Defekts mußte ich die Rückfahrt vom Gletscher ab dem Gepatsch-Stausee jedoch im Auto antreten (noch mal Danke an den freundlichen Holländer, der mich mitgenommen hat); unter normalen Umständen wäre die Tour 152 Kilometer lang gewesen (3450 Höhenmeter). Die gesamte Tour gibts hier: http://www.passtouren.de/Olli/start.htm
Links Höhenprofil Bilder (8)

Eine klasse Tour, die uns vom Ötztal hinüber in die hochalpine Gletscherwelt des Kaunertals bringt. Startort ist Oetz am Eingang des Ötztales. Mit höherem Verkehrsaufkommen radeln wir zunächst bis zum Eingang des Pitztales und weiter nach Arzl. Ab jetzt geht es stetig bergan mit Steigunsspitzen von 12 % über Wenns und Piller bis zur Pillerhöhe (1559 m ü. NN.). Von hier oben am sogenannten Gacher Blick hat man einen tollen Ausblick in das tief unten liegende Inntal.

Mit bis zu 18 % Gefälle schießen wir anschließend hinab in das Kaunertal bis Kauns. Hier erreichen wir die Gletscherstraße, der wir südwärts folgen. Die für PKW und Motorräder mautpflichtige Trasse zieht sich durch 29 Kehren vorbei am Gepatsch-Stausee bis auf 2750 m ü. NN. hinauf zum Parkplatz am Gletscher-Restaurant. Kurz vor der Staumauer des Gepatsch-Stausees werden Steigungsspitzen von 15 % erreicht. Nun kann man sich einige Kilometer entlang des Sees ausruhen. Es empfiehlt sich, die für Autos und Motorräder gesperrte Westseite des Sees zu befahren.

Die folgenden zwölf Kilometer bis zum Gletscher-Restaurant sind ein echter Leckerbissen. Kehrenreich geht es in hochalpinem Gelände aufwärts. Es herrscht wenig Verkehr, besonders angenehm ist, daß nicht viele lärmende Motorräder unterwegs sind. Die Gletscher-Szenerie ist äußerst spektakulär und beeindruckend.

Am Gletscher-Restaurant besteht die Möglichkeit zu verpflegen und die Energie-Reserven aufzufüllen.

Fazit: Eine tolle Tour mit hohem Wiederholungsfaktor (und dann hoffentlich wie geplant, s.o.).