Über Flüela und Albulapaß

Tourenlänge 128 Km gefahren am 31.08.2008

Auf dem Albulapaß

Höhenmeter 2644 m
Maximale Höhe 2383 m ü. NN. (Flüelapaß)
Maximale Steigung 12 % am Albulapaß
Charakteristik Bergetappe
Kategorie
Straßenverkehr meist wenig befahrene Nebenstrecken
Sonstiges Wegen des 2800 m langen, beleuchteten Landwassertunnels ist zumindest das Überziehen von Reflektorstreifen ratsam
Streckenverlauf Tiefencastel - Schmitten - Wiesen - Landwassertunnel - Davos - Flüelapaß (2383 m ü. NN.) - Susch - Zernez - La Punt - Albulapaß (2315 m ü. NN.) - Bergün - Filisur - Alvaneu-Bad - Tiefencastel
Links Höhenprofil Bilder (4)

Flüela- und Albulapaß - Zwei Pässe-Klassiker der Schweiz werden in dieser Runde beradelt. Die Tour entspricht Tour 1 . Wir fahren nur in umgekehrter Richtung und Ausgangspunkt ist Tiefencastel. Deshalb stehen am Ende sechs Kilometer weniger auf dem Tacho.

Von Tiefencastel geht es zunächst immer leicht bergauf durch die schöne Wald- und Wiesenlandschaft des Landwassertals. Nach einer kurzen Abfahrt müssen wir in den 2,8 Kilometer langen Landwassertunnel, der jedoch gut beleuchtet, so dass die Durchquerung kein Problem darstellt. Schnell ist dann das mondäne Davos erreicht. Nach Verlassen des Ortes geht es auch gleich in den Anstieg zum Flüelapaß. Bei moderaten Steigungsprozenten, die nur an kurzen Abschnitten 10 % erreichen, kommt man gut vorwärts. Die recht ansehnliche Paßhöhe mit dem Schottensee bietet Gelegenheit zu verpflegen.

In rasender Abfahrt geht es dann hinab nach Susch ins Unterengadin. Weiter über Zernez - wir radeln immer leicht aufwärts und meist bläst einem der Malojawind ins Gesicht - bis nach La Punt. Im Ort geht es rechts weg und hinein in den Anstieg zum Albula. Bei einer Länge von 9,3 Kilometern und einem Höhenunterschied von 628 Metern ist der Anstieg im Schnitt 6,8 % steil. Im unteren Bereich bringt uns die schmale Straße kehren- und aussichtsreich bis zur Baumgrenze, ehe einige lange Rampen mit Steigungsspitzen bis zu 12 % nochmals die letzten Körner fordern. Im oberen Bereich wird es dann flacher, so daß die schöne Paßhöhe mit dem Hospiz schnell erreicht ist.

Die kurvenreiche Abfahrt fordert nochmals etwas Konzentration. Im Mittelteil können wir die Künste der Brücken- und Tunnelbauer bewundern, die es möglich gemacht haben, daß die Rhätische Bahn sich hier ihren Weg durch die Berge suchen kann. Nach Durchfahrt des Ortes Bergün, lohnt ein kurzer Stop an der Bergüner Klamm. Das Flüßchen Albula windet sich in spektakulärer Weise durch die hohen Felsenwände. Und die Künste der Straßenbauer gehen denen der Eisenbahner in Nichts nach, denn die Trasse verläuft atemberaubend entlang der Steilwände.

Schnell ist dann Tiefencastel erreicht, eine schöne Runde in Graubünden ist zu Ende.